Über uns

Unsere Gemeinde besteht aus vielen Menschen - Katholiken, die in der Stadt Langenfeld wohnen - und wird geleitet von drei Gremien, unterstützt von der Verwaltungs-leitung.

 

 

Strukturänderung in der katholischen Kirche in Langenfeld in den Jahren 2000-2011

2000



Initiative „Kooperation im Seelsorgebereich“ des Erz- bischofs von Köln mit dem Ziel des Zusammenwachsens der Gemeinden in einem Seelsorgebereich zum Wohl einer wirkungsvollen gemeinsamen Pastoral.
Angebotene Modelle: Pfarrei (Fusion), Pfarreien-Gemeinschaft und Pfarreien-Verbund.
In Langenfeld bestehen acht Pfarreien, jeweils mit einem Pfarrgemeinderat (PGR; Bereich Pastoral) und einem Kirchenvorstand (KV; Bereich Finanzen und Verwaltung). Für jede Pfarrei ist ein Pfarrer ernannt; teilweise einer gleichzeitig für mehrere Pfarreien. Die Seelsorgebereiche sind formal definiert, spielen aber in der katholischen Kirche in Langenfeld praktisch keine Rolle. 


2002



Beide Seelsorgebereiche - Langenfeld-Nord (St. Martin, St. Paulus, St, Mariä Himmelfahrt und St. Maria Rosenkranzkönigin) und Langenfeld-Süd (St. Josef, St. Barbara, Christus-König und St. Gerhard) - entscheiden sich für das Modell Pfarreien-Verbund.
Parallel zur der Pfarrei-Ebene werden jeweils Gremien auf Seelsorgebereichsebene gebildet:
die Pfarrverbandskonferenz (PVK) mit je zwei Delegierten aus den PGRs und der Kirchen- gemeindeverband (KGV) mit je zwei Delegierten aus den KVs. In jedem Seelsorgebereich wird einer der beiden Pfarrer zum leitenden Pfarrer bestellt; das Pastoralteam, also Pfarrer und hauptamtliche pastorale Dienste, arbeiten auf Seelsorgebereichsebene.
Durch den Erzbischof werden die beiden Pfarr-Verbände eingerichtet mit den leitenden Pfarrern Gerhard Trimborn und Dr. Jürgen Rentrop.


2007



Start des Programms „Wandel gestalten – Glauben entfalten“ durch den Erzbischof von Köln. Vor dem Hintergrund sinkender Priesterzahlen wird die Zahl der Seelsorgebereiche auf ca. 180 reduziert.
Pfarrer, Pastoralteam und PGR wird es ab 2009 nur noch auf Seelsorgebereichsebene geben. Im Bereich Finanzen und Verwaltung können die Seelsorgebereiche zwischen dem Modell Fusion oder Kirchengemeinde- verband und KVs mit reduzierter Verantwortung wählen.

 

2008


 

 

Die beiden Seelsorgebereiche werden durch Beschluss des Erzbischofs zusammengelegt zum neuen Seelsorgebereich Langenfeld, zu dem jetzt alle acht Pfarreien gehören. Als leitender Pfarrer für den Übergangsprozess wird Dr. Jürgen Rentrop ernannt.
Die Voten aller Gremien (PVK, KGV, PGRs, KVs und Pastoralteam) ergeben eine Mehrheit für eine Fusion zum 01.01.2011, die vom Erzbischof dann so entschieden wird.


2009


 

 

Zum 01.01.2009 wird Dr. Jürgen Rentrop als kanonischer Pfarrer des Seelsorgebereichs Langenfeld ernannt, der dem zusammengelegten Pastoralteam vorsteht. Die Pfarrer Gerhard Trimborn, Lambert Schäfer und Josef Limbach werden Pfarrvikare im Seelsorgebereich.
Die beiden ehemaligen PVKs arbeiten zusammen. Die beiden KGVs werden in einen KGV des Seelsorge- bereichs Langenfeld überführt.
Im November wird erstmals von allen Katholiken in Langenfeld ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewählt.
In Anbetracht des Fusionstermins 01.01.2011 wird die KV-Wahl auf das Frühjahr 2011 verschoben.


2010



Zur Unterstützung und Förderung des kirchlichen Lebens in den Stadtteilen Langenfelds richtet der PGR acht Ortsausschüsse ein.
Als Name der neu zu bildenden Pfarrei wird vom Erzbischof St. Josef und Martin festgelegt.
Zum 31.12.2010 werden die acht Kirchengemeinden in Langenfeld und der KGV aufgelöst und in die neue Kirchengemeinde überführt.


2011



Die neue Pfarrei und Kirchengemeinde St. Josef und Martin wird gebildet, die das ganze Stadtgebiet Langenfelds abdeckt.
Mittelpunktskirche mit Sitz des Pfarrers und des Pastoralbüros ist St. Josef. Der im November 2009 gewählte PGR setzt seine Arbeit fort, im März wird der neue Kirchenvorstand gewählt.