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Einladung im Beitrag von Pfr. Stephan Weißkopf in den Pfarrnachrichten 18/17

Liebe Gemeindemitglieder,

 

auch wenn Ostern für den ein oder anderen schon vorbei ist, die Osterzeit ist es noch nicht. Am vergangenen Sonntag haben wir den „Weißen Sonntag“ begangen. Seit etwas mehr als einem Jahrhundert wird am Weißen Sonntag die Erstkommunion gespendet. In der Zeit der frühen Kirche wurde nämlich ausschließlich in der Osternacht getauft, vornehmlich Erwachsene. Darauf folgt mit der Osteroktav sozusagen die Probezeit in der Gemeinde. Am Weißen Sonntag war diese Probezeit vorüber, und zur Bekräftigung ihres Willens, Katholik zu werden, legten die Täuflinge erneut das Taufversprechen ab. Daraufhin folgte die Erstkommunion am Weißen Sonntag.

Zur Erinnerung an unsere Taufe erneuern wir Katholiken jedes Jahr in der Osternacht das Taufversprechen. Dabei ist jeder einzeln für sich angesprochen: Widersagst DU...? Glaubst DU...? lauten die Fragen. Und auch die Antworten sind ein Bekenntnis, und jeder spricht für sich: ICH widersage… ICH glaube…

Heutzutage wird schon im Kleinkindalter getauft. Das Taufversprechen haben die Eltern nach bestem Wissen und Gewissen für ihr Kind abgelegt. Die Probezeit ist dadurch um einiges länger. Allerdings können die Jung-Christen so im Glauben wachsen und im wahrsten Sinne des Wortes erwachsen werden.

Den Abschluss, sozusagen die Volljährigkeit und Mündigkeit als Katholik, bildet die Firmung. Von der Taufe bis zur Firmung ist ein langer Weg. Ein Weg, den jeder Katholik beschreitet, und doch ist es nie derselbe Weg. Jeder geht seinen ganz eigenen und persönlichen Pfad zum Glauben. Papst Benedikt XVI. sagt dazu:

„Es gibt es so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt.“

Jede und jeder einzelne von uns hier in Langenfeld und darüber hinaus ist eingeladen, seinen Weg mit Gott zu gehen. Denn die Reise geht ein Leben lang weiter.

 

Dabei sein Leben mit Gott in Berührung zu bringen, helfen, dass anderen eine Verbindung von Leben und Glauben möglich wird, dies ist eine der Zukunftsfragen der Kirche und unserer Pfarrgemeinde St. Josef und Martin.

 

 

 

Unser Erzbischof drückt dies so aus:

„Was bedeutet die Taufe für uns persönlich? Und was bedeutet sie für unser gemeinsames Kirche-Sein im Erzbistum Köln? Liebe Schwestern, liebe Brüder, welche Farbe, welches Muster, welcher Zuschnitt ist charakteristisch für das sichtbare Christus-Gewand Ihrer Gemeinde? Gibt es da einen »echten Hingucker« auch für Außenstehende?“

 

Diesen Weg möchten wir mit Ihnen gemeinsam gehen.  Ich möchte Sie einladen zu unserer Pfarrversammlung am Samstag, 20.05.,  um
14.00 Uhr in das Schützenheim der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Immigrath,
Lindberghstraße 70. 

Die Pfarrversammlung steht unter dem Leitwort:

 ICON Pfarrversammlung 2017

Wir möchten von Ihrem bisherigen Weg mit Gott hören und gemeinsam mit Ihren Meinungen und Erfahrungen die zukünftige Orientierung abstimmen.

Bitte reservieren Sie sich schon jetzt den Termin in Ihrem Kalender und kommen zahlreich zur Pfarrversammlung

 

Ihr Stephan Weißkopf, Pfr.