Kirche St. Maria Rosenkranzkönigin, Kirchstraße 39, Langenfeld-Wiescheid

Die Kirche, eine der kleineren in Langenfeld, ist - wegen ihrer herrlichen Lage, des intimen Innenraumes und der sehenswerten Skulpturen - nicht nur bei den Gläubigen in Wiescheid beliebt.
Wegen dieser Vorzüge wird diese Kirche häufig als "Hochzeitskirche" genutzt.

Das Baujahr der Kirche ist ca. 1900; der Architekt ist nicht bekannt.
Das Gebäude ist im neugotischen Stil errichtet.

Ursprünglich waren die Rückwände des Chores mit Teppichmalereien, das Chorgewölbe mit Distelmalereien ausgeschmückt.
Der Altar: Ursprünglich bestand er aus zwei Dolomitblöcken; 1966 wurde er vergrößert.
Der Sockel des Altares trägt seit 1968 an seiner Front ein Bronzerelief: Christus und seine zwölf Jünger in
der Abendmahlszene. Ein Werk des Künstlers Henryk Dywan, Solingen.
Fünf Chorfenster erhielten 1901 eine Buntverglasung; sie wurden im 2. Weltkrieg zerstört.

Der Kunstmaler, Prof. Georg Meistermann, erhielt im Herbst 1946 den Auftrag für den Entwurf von drei Chorfenstern, die 1948 realisiert wurden.
Sie fanden und finden heute noch große Bedeutung. Sie stellen die "Verkündigung Mariens", die "Kreuzigung" und die "Auferstehung Christi" dar.
Das Altarkreuz aus Lindenholz, ummantelt und benagelt mit Silberplatten, verziert mit fünf Bergkristallen. Das Kreuz trägt keinen Corpus. Der Schnittpunkt der Kreuzbalken ist mit einem getriebenen Relief versehen und stellt das Lamm mit den sieben Siegeln aus der Geheimen Offenbarung dar. Den Mittelpunkt schmückt ein roter Bergkristall. Die 240 Ältesten, die den Thron des Lammes umstehen, sind unten angedeutet.

Die Skulptur "Rosenkranz Madonna" wurde zusammen mit der Skulptur des Hl. Josef aus Spenden und Sammlungen der Gemeinde angeschafft.