Kirche St. Gerhard, Rheindorfer Straße 181, Gieslenberg

Hinweis: Die Beschreibung der Kirche ist der "Geschichte der Pfarrei St. Gerhard, Langenfeld-Gieslenberg" auszugsweise entnommen.

Die Arbeiten an den Fundamenten und der Kellerbau erfolgten im Jahre 1962, und im Frühjahr 1963 wurden die Umfassungsmauern der Seitenschiffe und die erste Stufe der Kirchenschiffswände "hochgezogen".

Die St. Gerhard-Kirche ist eine große Hallenkirche eigenwilliger Prägung.

Angefangen vom Kreuz und der Dornenkrone, die den abseits stehenden Glockenturm schmücken, bis zu den riesigen weiß glänzenden Betonkreuzen an den Giebelwänden innen und außen sowie dem Hängekreuz aus Bronze über dem Altar und den Chorfenstern nach Entwürfen von Professor Clemens Fischer, Köln.

Die Chorfenster sind in ihrer farbigen Komposition ein "Ganzes", durch das sich ein heller weißer Lichtkreis um das große Kreuz der Chorwand windet - Symbol für das alles umfassende Wirken des Dreieinigen Gottes.

Der Kirchenhauptraum erhebt sich als Lichtkrone über die Nebenräume, Beicht- und Taufkapelle, Sakristei und Vorhöfe. Diese Lichtkrone besteht aus schmalen hohen Fenstern, die gleichmäßig den Raum ringsum
begleiten und so, entsprechend dem Sonnenstand im Tagesablauf, dem Raum ein jeweils verändertes Aussehen geben.
Die Wände sind in Sichtmauerwerk aus Backstein gehalten, worin Betonpfeiler mit kunstvoll angelegten Kapitellen mit runden und scharfkantigen Mustern eingelassen sind.

Durch den Eingangsgiebel mit den in dunklen, kühlen Farbtönen gehaltenen Fenstern führt uns der Weg zum Kreuz des Altarraumes mit dem Lamm Gottes in der Mitte, umgeben von freudig strahlenden farbigen Fenstern.

So wie die Kreuzbalken der Giebelwände bildlich unseren Weg, Anfang und Ende aufzeigen, so tragen und stützen sie das Kirchenhauptgebäude. Eingangs- und Chorwand werden mit großen Betonbalken ringartig verbunden. Sie halten die Mauern der Lichtkrone zusammen und umgeben die Gemeinde.