Veranstaltungen

Alle Veranstaltung. → siehe unten

Urlaub ohne Koffer - Ferien auch zu Hause
23.10.2017 - Jugendheim an St. Josef, Josefstraße 2
Kunstgeschichte am Vormittag
24.10.2017 - Pfarrheim an St. Martin, Hans-Litterscheid-Platz, Richrath
Ökumenisches Brückenfest - einmal anders!
31.10.2017 - St. Martin + Lukaskirche, Richrath
Vorstellung unserer Neuerwerbungen
05.11.2017 - KÖB an St. Josef, Josefstraße 6
Lese-Zeit im Stadtteilcafé
06.11.2017 - CBT-Wohnhaus St. Franziskus, Eichenfeldstraße 21
Kunstgeschichte am Vormittag
07.11.2017 - Pfarrheim an St. Martin, Hans-Litterscheid-Platz, Richrath
Namenstagsfest St. Martin
12.11.2017 - Pfarrheim an St. Martin und Kirche St. Martin, Hans-Litterscheid-Platz, Richrath

An-Ge-Dacht-Gottesdienste

30. September 2017;

Liebe Gemeindemitglieder von St. Josef und Martin,

 

mit der Einführung der neuen Gottesdienstordnung vor zwei Jahren wurden die Vesper/Laudes An-Ge-Dacht-Gottesdienste in St. Barbara, St. Gerhard, St. Paulus, St. Mariä Himmelfahrt und St. Maria Rosenkranzkönigin eingeführt. Diese werden von Gottesdienstleiter/innen aus unserer Gemeinde vorbereitet und durchgeführt. Entstanden sind sie aus der Idee, Menschen an den Orten, an denen am Samstag/Sonntag nicht zur gewohnten Zeit eine hl. Messe gefeiert wird, die Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet zu geben.

 

Zukünftig werden wir sicher vielfältigere Gottesdienstformen haben als wir es bisher gewohnt sind. Das haben auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Pfarrversammlung durch ihre Ideen und Vorschläge bestätigt. Die Feier der Eucharistie ist und bleibt, wie es das Konzil ausdrückt, Quelle und Höhepunkt christlichen Lebens. Doch es wäre zu wenig, wenn wir liturgisch nur noch die Feier der hl. Messe hätten. Gottesdienst bedeutet Gottes Dienst ... am Menschen. Der Mensch, mit seinen Erwartungen, Hoffnungen und Vorstellungen – mit seinem Leben, begegnet Gott. Damit dies möglich wird, sollen Sprache und Gestaltung der Feiern den mitfeiernden Menschen gerecht werden.

 

Schon jetzt gibt es in unserer Kirchengemeinde St. Josef und Martin verschiedene Gottesdienstformen. Dazu zählen das Rosenkranzgebet und die Kreuzwegandacht, das Taize-Gebet und Wortgottesdienste, und nun auch VOR ORT–der andere Gottesdienst und andere. Wir sind dankbar, dass Menschen diese Gottesdienste aus ihrer Berufung als Christ heraus eigenständig gestalten und verantworten. Weitere Gottesdienstformen werden sich bestimmt noch entwickeln.

 

Nach zwei Jahren war es dem Pfarrgemeinderat und dem Pastoralteam ein Anliegen, sich die Entwicklung der Vesper/Laudes An-Ge-Dacht-Gottesdienste anzuschauen. Dabei war es uns wichtig, zuerst zu hören, was die Gottesdienstleiter/innen und was die Ortsausschüsse dazu sagen?

 

Die Gottesdienstleiter/innen der An-Ge-Dacht-Gottesdienste berichten, dass es Ihnen große Freude bereitet, diese Gottesdienste vorzubereiten und mit den Menschen zu feiern. Natürlich ist dies auch ein großes zeitliches Engagement, das erbracht werden muss. Sie berichten aber auch von sehr unterschiedlicher Akzeptanz der neuen Gottesdienstform.

 

In einer gemeinsamen Sitzung von Pfarrgemeinderat und Ortsausschüssen ging es darum, wie die Menschen vor Ort über die Gottesdienste denken und wie diese angenommen werden. Dabei zeigte sich ein sehr differenziertes Bild. Es gab Ortsausschüsse, die mangels Teilnahme an den Gottesdiensten dafür plädierten, die An-Ge-Dacht-Gottesdienste einzustellen. Andere Ortausschüsse berichteten, dass diese Gottesdienste sehr gut angenommen werden.

 

In einem weiteren Gespräch mit den Gottesdienstleiter/innen gab es schließlich folgende Vereinbarung, die ab dem 30.September/1. Oktober 2017 umgesetzt wird:

 

       Die Vesper An-Ge-Dacht findet weiter samstags um 17 Uhr in St. Gerhard statt.

       Die Laudes An-Ge-Dacht findet weiter sonntags um 9.45 Uhr in St. Barbara statt.

       Alle anderen An-Ge-Dacht Gottesdienste entfallen ab diesem Zeitpunkt.

 

Für die Gottesdienste in St. Gerhard und St. Barbara hat sich ein Kreis von engagierten Christen etabliert, der diese Gottesdienste vorbereitet und feiert. So können wir ein verlässliches Angebot aufrecht erhalten. Dafür sind wir sehr dankbar!

 

Damit ist das Nachdenken über neue Gottesdienstformen oder anderen Formen der Gemeinschaft nicht zu Ende. Vielmehr wollen wir dies als Anstoß sehen, in den Ortsausschüssen oder anderswo „Neues“ zu entwickeln. Dabei brauchen wir den Mut zu experimentieren. Nicht alles wird überall gleich angenommen.

 

Unser Wunsch ist es, dass unsere Kirchen Orte des Gebetes bleiben. Sollte es Mitchristen geben, denen es schwer fällt, zur Feier der Gottesdienste in eine unserer Kirchen zu gelangen, können sie sich im Pastoralbüro melden. Wir organisieren gerne eine Fahrmöglichkeit.

 

Unsere Wertschätzung und Anerkennung gilt besonders denjenigen, durch die die neue Gottesdienstform An-Ge-Dacht getragen wird. Unsere Kirchengemeinde St. Josef und Martin lebt von diesem Engagement.

 

Herzlichen Dank !

 

Ihr                              Ihr

Stephan Weißkopf       Thomas Antkowiak

Pfarrer                        PGR-Vorsitzender

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