Hl. Drei Könige: Krippenweg 2017/2018 in St. Paulus mit Bildern und Text

Die Krippe in St. Paulus greift in sechs verschiedenen Bildern Themen auf, mit denen wir uns uns vom 1. Advent bis zum Fest der Erscheinung des Herrn auf den Weg machen. Diese Bilder möchten uns einladen, mit Stichworten die Texte des jeweiligen Sonntags besser zu verstehen. Das Wort Gottes ist unsere Orientierung auf dem Weg: es führt uns sicher zu Gott.

In sieben verschiedenen Bildern wollen wir vom 1. Advent bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (Hl. Drei Könige) uns in St. Paulus auf einen Krippen-Weg machen. Diese Bilder möchten uns einladen, mit Stichworten die Texte des jeweiligen Sonntags besser zu verstehen.

Das Wort Gottes ist unsere Orientierung auf dem Weg: es führt uns sicher zu Gott. Wer es hört und danach lebt, geht auf Gott zu und wird ihm begegnen. Diese Verheißung begleitet uns in die Tage des Advents.

       1. Advent:         "Seid wachsam"     [vorblättern]

       2. Advent:         "Wegbereitung"

       3. Advent:         "Zeugnis ablegen"

       4. Advent:         "Ja sagen zu Gott"

       Heiliger Abend:  "Beschenkt"

       Weihnachten:     "Fürchtet euch nicht"

       Hl. Drei Könige:  "Miteinander unterwegs"

An den vier Adventssonntagen und am Heiligen abend gibt es eine kurze Hinführung zum Stichwort und der Darstellung. Diese Hinführung wird vor den Hl. Messen vorgelesen und liegt auch in schriftlicher Form an der Krippe zum Nachlesen.
Die Gestaltung der Krippenbilder liegt in den Händen von Familie Trierscheidt und Nico Tilmes. 

(Texte: Ursula Reif, Fotos: Wilfried Kehr)

 

 


 

 

Hl. Drei Könige: "Miteinander unterwegs"

„Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.“ [Mt 2, 9-12]

Die drei Weisen aus dem Morgenland waren viele Monate miteinander unterwegs, weil sie glaubten. Sie glaubten an die Weissagung der Propheten, dass in Bethlehem, in Judäa, der Messias geboren sei.Sie machten sich auf den langen Weg und suchten ihn und fanden ihn in der Krippe.

Auch wir, hier in unserer Gemeinde St. Josef und Martin, sind alle gemeinsam auf sehr unterschiedliche Weise im Glauben unterwegs. Jeder von uns geht seinen eigenen, persönlichen Glaubensweg.  

Aber miteinander haben wir alle nur das eine Ziel: das Kind in der Krippe.

 

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Weihnachten: "Fürchtet euch nicht"

 

Wir sehen heute an unserer Krippe, dass die Hirten zum Kind in der Krippe gekommen sind.

Die Hirten waren einfache, arme Leute, Menschen am Rande der Gesellschaft und nicht sehr angesehen im Volk. Wir können uns vorstellen, wie sie in jener Nacht am Feuer saßen und ihre Schafe hüten.

Plötzlich steht ein Engel vor ihnen und ruft:“ Fürchtet euch nicht! Hört! Ich verkündige euch eine große Freude, euch ist heute der Retter geboren. Lauft zum Stall! Dort werdet ihr das Kind finden, es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe.“

„Gott kommt ganz leise zur Welt, unscheinbar, als kleines Kind. Nur wahrnehmbar für die, die nicht Ohren und Kopf voll haben mit Lärm und Unruhe. Die Hirten sind Menschen, die schweigen und in die Stille der Nacht hinaus hören können. Sie sind die ersten, die wahrnehmen, wer dort die Erde betreten hat.“

(Franz Kamphaus)

 

 

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Heiliger Abend: "Beschenkt"

Unser Krippenbild am Heiligen Abend zeigt uns den Stall, Maria und Josef mit dem Jesuskind, die Tiere im Stall.

Heute werden wir beschenkt durch die Geburt Jesus Christus. Wir werden uns heute auch alle beschenken, aber wie schwierig ist es manchmal das richtige Geschenk zu finden. Viele Leute haben schon alles und oftmals brauchen sie auch Weihnachten nicht und können damit nichts mehr anfangen. Wie steht es um uns? Sind wir bereit uns von Gott überraschen zu lassen? Gott ist anders, als wir Menschen uns das vorstellen können.

Öffnen wir uns zu Weihnachten für Gott und nehmen sein Geschenk an: seine unendliche Liebe. Lassen wir uns nicht das Fest vermiesen von denen, die froh sind, wenn die Feiertage vorbei sind. Tragen wir unsere Freude über die Geburt von Jesus in unsere Familien und lassen sie teilhaben an unserer Hoffnung, dass einmal alles gut wird.

 

St. Paulus Krippe Weihnachten 2017-18St. Paulus Krippe Weihnachten 2017-19 St. Paulus Krippe Weihnachten 2017-20

 

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4. Advent: "Ja sagen zu Gott"

In unserem Krippenweg sehen wir heute einen Engel und Maria. Zu Maria, einer sehr jungen Frau kam der Engel Gabriel und sagte:

"Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden." Maria sagte: "Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es gesagt hast". 

Dieses "Ja" zu Gott brachte das Leben der jungen Maria völlig durcheinander. Aber sie war sehr gläubig und sagte JA zu Gottes Plan. Sie legte ihr Leben in Gottes Hände und ließ alles geschehen, wie der Engel gesagt hatte.

Legen wir unser Leben bedingungslos in Gottes Hände?

 

 

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3. Advent: "Zeugnis ablegen"

In unserem 3. Krippenbild sehen wir Johannes in der Mitte umringt von Pharisäern und Schriftgelehrten. Sie wollen wissen, wer es denn ist, der nach ihm kommen wird. So sehr sie ihn auch bedrängen, er sagt es nicht. Nur dies: Dass er es nicht wert ist, ihm die Schuhe aufzuschnüren.

Nicht zu wissen, wer mein Gegenüber wirklich ist, das kann mich fordern. Aber es ist auch eine Chance genau hinzuschauen und den Menschen näher zu betrachten und mich mit ihm zu beschäftigen. Ihn mit anderen Augen zu sehen und nicht voreilig zu urteilen.

Nehmen wir den 3. Advent zum Anlass und wagen wir es neu mit den Menschen, weil Gott mit uns immer wieder neu beginnt. Lassen wir unser Herz sprechen; denn man sieht nur mit dem Herzen wirklich gut. 

 

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2. Advent: "Wegbereitung"

In unserem 2. Krippenbild sehen wir Johannes, von dem sich viele Leute taufen ließen. Ein gerader Weg führt von Johannes zu der anderen Figur ohne Gesicht. Diese Szene deutet an, dass nach Johannes ein anderer kommen wird, von dem Johannes sagt, dass dieser stärker sein wird als er selbst. Bereitet ihm den Weg.

Den Weg bereiten heißt für uns zu schauen, was uns auf dem Weg zu Gott noch im Weg liegt.  Bereiten wir uns in dieser Woche darauf vor, dass Gott in unser Leben kommen will. Machen wir den Weg für ihn zu uns frei. Räumen wir alles weg, was uns von ihm noch trennt.

 

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1. Advent: "Seid wachsam"

Das erste Bild unseres Krippenweges zeigt 5 Szenen, die darauf hinweisen, dass wir immer wachsam sein sollen, egal welche Tätigkeit wir verrichten.

Sei es der Bauer mit der Sense bei der Arbeit, die Mutter, die dem Kind etwas vorliest, der schlafende Mann oder der Wanderer mit dem Esel, der dem Diener deutet er soll wachsam sein. Mittendrin steht der Engel mit der Uhr, der uns sagen will, dass niemand die Stunde kennt. Wachsam bedeutet auch, darauf zu schauen, wie mein Leben verläuft. Lebe ich oder werde ich gelebt? Bin ich zufrieden mit meinem Leben? Oder gibt es etwas, was ich ändern möchte? Schauen wir in dieser Woche mal genauer auf uns selbst und auf unser Leben.

 

 

St. Paulus Krippe 1. Advent 2017  (02)St. Paulus Krippe 1. Advent 2017  (03) St. Paulus Krippe 1. Advent 2017  (04)

 

 

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